Die LEBERECHT-Stiftung in der Presse

Zurück zur Übersicht

19. September 2011
Könige auf der Kletterburg

Könige auf der Kletterburg

Astrid-Lindgren-Schule, Limburg, neuer PausenhofLimburg. Hoch hinaus schwingen mit der Vogelnestschaukel, richtig in Fahrt kommen in der langen Röhren-Rutsche oder sich als König fühlen, ganz oben auf der Kletterburg: Das gehört für die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule jetzt zum Pausenprogramm. Am Samstag wurde der neue, als Abenteuerspielplatz mit vielfältigen Spielgeräten gestaltete Schulhof der Limburger Schule für praktisch Bildbare eingeweiht. „Ich finde, das war eine gute Investition“, sagte Schulsprecher Tim Heftrich zur Begrüßung der Gäste.

Nicht zuletzt war es auch eine große Investition: Dass der Schulhof so viele Möglichkeiten zum Spielen, Toben und auch Ausruhen bietet, ist vor allem der LEBERECHT-Stiftung der Nassauischen Neuen Presse und ihrer Schwesterzeitungen zu verdanken. Mit 175 000 Euro hat die Stiftung den Löwenanteil der 270 000 Euro übernommen, die die Aufwertung des Schulhofs gekostet hat.

„Als die LEBERECHT-Stiftung sich näher für unser Vorhaben interessierte, haben wir gehofft, mit Glück vielleicht 30 000 Euro bewilligt zu bekommen“, berichtete Schulleiterin Luise Konrad-Schmidt. „Als wir dann mit diesem hohen Betrag unterstützt wurden, konnten wir es kaum fassen.“ Aber die Schulleiterin dankte auch den übrigen Sponsoren und Unterstützern, seien es weitere Geldgeber, Handwerker oder Eltern, die ihre Arbeitsleitung einbrachten.

Lob für Azubis Landrat Manfred Michel (CDU) stellte als Schirmherr die Hofgestaltung in Zusammenhang mit zahlreichen Bau nd Erneuerungsarbeiten, die die Astrid-Lindgren-Schule in den vergangenen Jahren erlebt hat. Beispielsweise wird auch die neue Turnhalle dieser Tage in Betrieb genommen. „Das sind alles kleinere und größere Schritte, um der Schule mehr Atmosphäre zu geben und die Lernbedingungen zu verbessern“, fasste Michel zusammen. Besonders lobte er die Auszubildenden der Kreissparkasse und der Kreisverwaltung, die ehrenamtlich auf der rund 840 Quadratmeter großen Pausenhof-Baustelle mitgewirkt hatten.

Rainer M. Gefeller, Chefredakteur der Frankfurter Neuen Presse, erinnerte daran, wie der Schulhof bei seinem Sondierungsbesuch als Beirats-Mitglied der LEBERECHT-Stiftung ausgesehen hatte: „Das war schauderhaft, jetzt ist es großartig.“ Auch als Erwachsene verspüre man Lust, die Klettergeräte auszuprobieren. Nachdem er die Schulgemeinschaft kennengelernt habe, sei es dem Beirat leicht gefallen, der außerordentlich großen Beteiligung der LEBERECHT-Stiftung bei diesem Projekt zuzustimmen. „Wir haben an dieser Schule Liebe, Leidenschaft und Engagement gespürt und noch am selben Tag unsere Unterstützung beschlossen“, sagte Gefeller. Wenn er den neuen Schulhof sehe, sei er stolz darauf, dass Leberecht größer als anfangs geplant in dieses Vorhaben eingestiegen sei.
Der Erste Stadtrat von Limburg, Michael Stanke (CDU), bedankte sich beim Landkreis, dass insgesamt so viel in die Limburger Schulen investiert werde. „Das ist meiner Meinung nach sinnvoller als ellenlange Diskussionen über hundert Parkplätze mehr oder weniger“, sagte Stanke. Ein wenig stolz könne auch er sein, da der städtische Bauhof ebenfalls mit Geräten und Arbeitskraft beteiligt war.

Christoph Langer, der Vorsitzende des Schul-Fördervereins, erinnerte an die vielen Arbeitsstunden der Eltern, bei Sommerhitze wie bei Dauerregen. Der Bad Camberger Fachplaner Matthias Jansen verglich das Schulhof-Projekt mit einem Uhrwerk, bei dem viele Rädchen reibungslos ineinander gegriffen hätten. Er werde nach dem Abschluss seiner Hauptaufgabe bei dem Projekt nun noch dafür sorgen,
dass die Pflege der vielen bepflanzten Abschnitte an die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule übergeht.

Die Schülerschaft selbst bedankte sich schließlich mit einem Hiphop-Tanz und Livemusik bei allen Sponsoren, Helfern und Gästen. Allerdings zog es die Schüler dann schnell nach draußen. Schließlich wollten sie die vielen Spielmöglichkeiten auch einmal außerhalb der Pausen ausgiebig erproben. vt

Dieser Beitrag wurde unter Presse veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.