Presse-Archiv

Dicker Scheck für Leberecht

Eddy Hausmann, Jutta W. Thomasius und
Klaus Hellmich (v.l.n.r.).

Frankfurt. 14.049,71 Euro! Diese stattliche Summe bekam Festwirt Eddy Hausmann am 29. April von seinen Gästen anlässlich seines 60. Geburtstags geschenkt. Gefeiert wurde dieser in der Walldorfer Stadthalle sowie mit einem vorangegangenen Promi-Fußball-Turnier beim Heimatverein in Hausmanns Wohnort. Bestimmt hatte Eddy die Geldgeschenke von vorneherein für die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben.

«Ihr unterstützt und helft behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen seit mehr als 60 Jahren. Jetzt helfe ich euch», sagte Eddy zu den Leberecht-Aktivisten Klaus Hellmich und Jutta W. Thomasius, als er ihnen den gewichtigen Scheck nun ins Verlagshaus an der Frankenallee brachte.

Mit der Spende werden Hilfsmittel für Behinderte angeschafft, Freizeiten bezuschusst und wirksame Therapien finanziert. jwt

Hoteliers engagieren sich für behinderte Kinder

Andrea und Joachim Werner vom „Hotel Haus am Park“ spendeten für Leberecht. Der Leiter des Geschäftsbereichs der Taunus Zeitung, Markus Gorisch (m.), freute sich. Foto: JR

Fast jeder riet ihnen ab, glaubte nicht an einen Erfolg. Dennoch übernahm das Ehepaar Werner das Hotel «Haus am Park». Seit zehn Jahren behaupten sie sich in der Homburger Hotelszene.

Bad Homburg. Eigentlich wollten sie das Hotelzimmer ein halbes Jahr im Voraus buchen. Denn dann würde der Handelsvertreter für Damenmode wieder die Kollektion in Eschborn vorstellen und mit seiner Frau im Hotel «Haus am Park» wohnen. Doch daraus wurde nichts. Denn sie erfuhren, dass das Hotel von den Besitzern aufgegeben wurde. Sie waren schon auf der Autobahn, dann kehrten sie noch einmal um. Es sollte eine folgenschwere Entscheidung werden. «Es war eine Eingebung, wir hatten noch nie darüber nachgedacht, ein Hotel zu führen», berichtet Andrea Werner.

Seit zehn Jahren betreibt das Ehepaar das Hotel. Zur Jubiläumsfeier kamen rund 120 Gäste, darunter Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef Ament (CDU) und Kurdirektor Ralf Wolter.

Als die Werners das Haus übernehmen wollten, rieten ihnen viele ab. «In einem halben Jahr seit ihr pleite», war einer der Sätze, den sie öfter hörten. Doch sie ließen sich nicht beirren. Das Haus hatten sie damals vom «Christlichen Hilfsbund im Orient» gepachtet. Inzwischen gehört es der Kur- und Kongreß GmbH. «Als wir begonnen hatten, wussten wir nicht, ob wir bei der Konkurrenz zehn Jahre durchstehen würden. Aber heute können wir sagen, dass wir uns hier wohlfühlen», sagt Joachim Werner. «Sie haben am Anfang schwere Zeiten durchgestanden, das muss man Ihnen hoch anrechnen, wenn man sieht, zu welchem Erfolg das geführt hat», erwidert Ament.

Rund 350 Gäste quartieren sich pro Monat im Hotel am Fuße des Kurparks mit seinen 17 Zimmern ein, darunter viele Stammgäste. Am Anfang hat Andrea Werner noch die Zimmer geputzt, inzwischen gibt es dafür vier Teilzeitkräfte.

Welche Summe die Betreiber damals in das Hotel investierten, wollen sie nicht sagen. Nur so viel: «Ich würde das Geld gerne noch einmal auf einem Haufen vor mir sehen», sagt der 66-Jährige.

Die Bedürftigen haben sie dabei nicht aus den Augen verloren. Für die Stiftung Leberecht überreichten sie Markus Gorisch, Leiter des Geschäftsbereichs der Taunus Zeitung und Beiratsmitglied der Leberecht-Stiftung, einen Scheck in Höhe von 2000 Euro. Die Stiftung hilft Kindern in Not im Rhein-Main-Gebiet. sob

Hoga-Vorstand schält 10 Zentner Spargel zugunsten der Stiftung der FNP

1500 Euro für Leberecht

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Spargel schälen – eine lästige Aufgabe. Doch jüngst gab’s ihn schon kochfertig, und das für einen guten Zweck.

Hochtaunus. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, so heißt es. Vor den Genuss auch, lässt sich hinzufügen, beispielsweise beim Spargelessen. Bevor das weiße oder grüne Saisongemüse genossen werden kann, muss es geschält werden. Die Fasern, die die Stangen umgeben, werden abgezogen, damit sich das Gemüse anschließend wie Butter schneiden lässt. Doch diese Arbeit liegt nicht jeder Köchin oder jedem Koch.

Bis für eine vierköpfige Familie ungefähr vier Pfund geschält sind, dauert es schon. Den Fachleuten vom Hotel- und Gaststättenverband (Hoga) Taunus geht diese «lästige» Arbeit aber schnell und locker von der Hand, und so ist es inzwischen Tradition, dass der Vorstand des Verbands kollektiv zum Messer greift und dem Spargel die Haut abzieht.

Nicht für sich und den Gaumen der Lieben, sondern für die Taunusbürger, die am 8. Mai von 10 bis 13 Uhr in Bad Homburg vor dem Kurhaus, in Friedrichsdorf auf dem Landgrafenplatz, in Oberursel auf dem Markt, in Kronberg auf dem Berliner Platz und in Königstein in der Fußgängerzone zum Einkaufen unterwegs waren (wir berichteten).

Alle fünf Jahre geht der Hoga-Vorstand dem Spargel an den Kragen und hat sich für die Aktion den Samstag vor dem Muttertag ausgesucht, um der Mutter, sofern sie an ihrem Ehrentag selbst am Herd steht, oder der Familie, die an diesem Tag die Mutter bekocht, die Arbeit zu erleichtern.

500 Kilo – 10 Zentner klingt noch schwerer – haben sie geschält, das sind umgerechnet 1000 Portionen! Verschenkt wurde nur die Arbeitszeit, der Spargel nicht, und so kamen 1500 Euro in die Spargelkasse.

Sinn der Aktion war aber nicht nur, den Hobbyköchen die Arbeit zu erleichtern, sondern mit dem Erlös auch behinderten und benachteiligten Kindern in der Region zu helfen. Dazu ist die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Tochter-Zeitungen, zu denen auch die Taunus Zeitung gehört, da, und an sie wurde der Scheck nun weitergereicht.

Die Spargelsaison dauert nun noch ein paar Wochen an. «Kirschen rot, Spargel tot», lautet die Bauerregel, und das offizielle Ende ist mit dem 24. Juni der Johannistag. Bis dahin kann das edle Gemüse noch zubereitet und genossen werden, aber entweder muss der Hobbykoch selbst schälen oder in eine Gaststätte gehen. fms

Mit seinem Flohmarkt unterstützt der Arbeitskreis Senioren die Stiftung Leberecht

Feilschen für den guten Zweck

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Kriftel. Sammeltassen, ein altes Bügeleisen, gut erhaltene Kleidung und jede Menge Bücher. Auf dem 16. Flohmarkt des Arbeitskreis Senioren gab’s am Sonntag viel Nützliches und auch allerlei Krimskrams zu kaufen.

Leider hatten diesmal nur 41 Händler auf dem Platz von Airaines ihre Stände aufgebaut. Organisator Horst Raab führt es auf die Meteorologen zurück, die schlechtes Wetter prophezeit hatten, so dass einige Verkäufer, die einen Stand reserviert hatten, kurzfristig nicht gekommen waren. Aber die, die mit von der Partie waren, die feilschten, was das Zeug hielt.

Beim Trödelmarkt der Gemeinde kommen nicht nur Schnäppchenjä-ger auf ihre Kosten. Statt einer Standgebühr wird jeder Händler um eine Spende für die Leberecht-Stiftung unserer Zeitung gebeten. 137,80 Euro kamen auf diese Weise am Sonntag für die Stiftung des Höchster Kreisblatt zusammen, die seit vielen Jahren geistig und körperlich behinderte Kinder unterstützt.

Im Herbst zieht der Flohmarkt wieder in den Freizeitpark um. Am 5. September gibt es nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wieder den Trödelmarkt im Grünen. Im vergangenen Herbst hatten mehr als 150 Händler im Park ihre Stände aufgebaut. Deshalb braucht Organisator Horst Raab jetzt auch dringend Unterstützung. Wer mit anpacken möchte, erreicht den rührigen Flohmarkt-Chef unter (0 61 92) 91 12 40.

Das Höchster Kreisblatt hat sich am Sonntag mal bei den Besuchern mal umgehört, welche Schätzchen sie ergattert haben. ulk/Fotos: mar

Steigenberger hilft Menschen, die dringend Hilfe brauchen

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Bad Homburg. Sie haben sich der guten Sache verschrieben – und das mit beachtlichem Erfolg: Die Beschäftigten des Steigenberger-Hotels Bad Homburg helfen mit den Einnahmen aus einer Tombola, die bei ihrer Mitarbeiter-Party veranstaltet wurde, behinderten Kindern. Beachtliche 1000 Euro waren bei der Feier zusammengekommen und wurden jetzt für die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse gespendet, die sich um behinderte Kinder kümmert und dabei unter anderem Therapien, Hilfsmittel und Ausflüge finanziert. Doch damit nicht genug: Mit weiteren 1200 Euro – dem Erlös aus der traditionellen Silvestertombola – wurden noch zwei weitere wohltätige Einrichtungen von Steigenberger unterstützt: die in Bad Homburg ansässige Schnelle Hilfe in Not und die Luftfahrt ohne Grenzen (LOG). Während sich die Schnelle Hilfe unbürokratisch um Menschen aus Bad Homburg und Umgebung kümmert, die in Not geraten sind, schickt LOG zurzeit vor allem Hilfslieferungen nach Haiti.

Am Sonntag wird Präsident Frank Franke (Kronberg) mit seinen Helfern wieder in das vom Erdbeben erschütterte Land reisen und die Verteilung der Hilfsgüter organisieren. mak