Die LEBERECHT-Stiftung in der Presse

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2. Oktober 2013
Frische Farbe fürs Entree

Frische Farbe fürs Entree

Die Mitarbeiter der Firma Wunderman streichen für Leberecht den Eingangsbereich der Hermann-Herzog-Schule. Foto: Christes

Schon lange wünscht sich Karl-Hermann Friedrichs, Schulleiter der Hermann-Herzog-Schule für sehbehinderte Kinder in der Fritz-Tarnow-Straße 27, dass der Eingang zum Schulgebäude neu gestrichen wird. „Er ist das Aushängeschild unserer Schule, hier bekommt der Besucher einen ersten Eindruck“, sagt er. „Seit zehn Jahren wurde uns ein Neubau versprochen, seitdem wurden auch die Renovierungsmaßnahmen zurückgestellt.“

Das hat sich nun geändert: Dank des ehrenamtlichen Engagements von Mitarbeitern der Dialogagentur Wunderman Deutschland, Standort Frankfurt, glänzt der Haupteingang der Förderschule nun wieder. Zwölf Mitarbeiter des Unternehmens haben sich vergangenes Wochenende zusammengetan und diesen zunächst frisch mit weißer Farbe gestrichen. Die rechte Wand zieren zudem die Buchstaben HHS, die Abkürzung für die Hermann-Herzog-Schule. Diese wurden mit viel bunter Farbe auf die Wand gemalt.

Bunte Querstreifen

Doch damit fühlte sich das fleißige Team offenbar noch nicht ausgelastet. Und so wurde ein weiterer Eingangsbereich, der nicht mehr als solcher genutzt wird, neu gestaltet. „Dieser Teil wird unter anderem als Schülercafé gebraucht. Einmal pro Woche kochen hier Schüler für Schüler etwas zu essen“, erzählt Sabine Dietl-Dittmar, die stellvertretende Schulleiterin ist. Außerdem werde der Raum auch für Einzel- und Kleingruppenförderung genutzt, auch kleine Feste werden hier gefeiert. Auch hier wurden die Wände zunächst mit weißer Farbe gestrichen. Die linke Wand zieren rote senkrechte Streifen, die rechte Seite wurde mit grünen Querstreifen versehen. Das Wunderman-Team hat somit ein bisschen Farbe in den Alltag der Mädchen und Jungen gebracht.

Im Jahr 2011 initiierte und entwickelte Erik Backes, Kreativchef Frankfurt, das Wunderman-Projekt „Creativity for Good“ (Kreativität für den guten Zweck). „Wir können eine ganze Menge und möchten die Talente, die wir haben, in den Dienst der guten Sache stellen“, sagt er. „Es ist schön zu sehen, dass wir mit solchen Aktionen etwas verbessern und mit- gestalten können. Und es macht uns glücklich, dass sich die Lehrer so freuen und dankbar sind“, betont Alexandra Koch, zuständig für die Unternehmenskommunikation. Neben dem kreativen und körperlichen Einsatz der Mitarbeiter spendete das Unternehmen auch noch 1000 Euro an die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse. Von diesem Betrag wurden unter anderem die notwendigen Farben und Materialien für die Umsetzung der Aktion finanziert.

90 Schulkinder

Die Hermann-Herzog-Schule, deren Träger die Stadt ist, besuchen derzeit etwas mehr als 90 Mädchen und Jungen mit einer Sehbehinderung. 30 Prozent der Schüler kommen aus Frankfurt, der Rest aus dem Rhein-Main-Gebiet und Südhessen. Die Schule ist zudem ein überregionales Beratungs- und Förderzentrum. „Wir beraten und unterstützen mehr als 240 Schüler“, so Dietl-Dittmar.

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